Stadtverband Einbeck

CDU Einbeck diskutiert mit Dr. David Novak über die Zukunft des Wasserstoffs

v.l.n.r: Karsten Armbrecht, Maren Root, David Novak, Beatrix Tappe Rostalski, Frederic Otto, Joachim Dörgev.l.n.r: Karsten Armbrecht, Maren Root, David Novak, Beatrix Tappe Rostalski, Frederic Otto, Joachim Dörge

Im Rahmen ihres Veranstaltungsformats „CDU im Gespräch" hat die CDU Einbeck Ende April zu einem Abend rund um das Thema Wasserstoff ins Hotel Panorama Einbeck eingeladen. Unter dem Titel „Wasserstoff – Energieträger der Zukunft" referierte der Wasserstoff-Experte, Hochschuldozent und Bestsellerautor Dr. David Novak über Chancen und Herausforderungen dieser Technologie.

Der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Frederic Otto konte neben Parteimitgliedern auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen. „Die Energiewende betrifft uns alle – unabhängig von der Parteizugehörigkeit", betonte Otto in seiner Einführung.

Dr. Novak hob in seinem Vortrag insbesondere die Bedeutung von Wasserstoff für energieintensive Branchen wie die Stahl-, Chemie- und Zementindustrie hervor. Wasserstoff könne einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern langfristig zu verringern und zugleich Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu stärken.

In der anschließenden Diskussion standen die regulatorischen Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene im Fokus. Vor allem die strengen Vorgaben zur Herstellung von grünem Wasserstoff wurden kritisch beleuchtet – sie erschweren aus Sicht vieler Marktteilnehmer derzeit den zügigen Ausbau und treiben die Kosten in die Höhe.

Ein weiteres Schwerpunktthema war der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff-Infrastruktur. Diskutiert wurde insbesondere, wie regionale Tank- und Versorgungsmöglichkeiten künftig verbessert und flächendeckend bereitgestellt werden können.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden Gelegenheit, sich vertieft mit der Rolle des Wasserstoffs in der Energiewende auseinanderzusetzen und ihre Fragen direkt an einen ausgewiesenen Fachmann zu richten. Zum Abschluss unterstrich die CDU Einbeck den Wert eines offenen Dialogs über Zukunftstechnologien und kündigte an, das Gespräch mit Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern zu zentralen Fragen der Energie-, Wirtschafts- und Standortpolitik auch in Zukunft fortzusetzen.