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News
01.09.2009, 20:17 Uhr
Vom Scheitern einer Chefsache
Das Möncheplatzprojekt ist gescheitert – und damit auch ein wichtiger Impuls zur Entwicklung der Stadt. Natürlich werden die Gründe des Scheitern zu klären sein. Viel wichtiger ist allerdings, dass alle Energie zielgerichtet zur weiteren Entwicklung der Stadt eingesetzt wird. Dabei ist zu überlegen, wen wir mit dieser Aufgabe betrauen wollen.
Aus meiner Sicht scheidet der Bürgermeister dabei aus, da ihn Führungs- und Projektarbeit offenkundig überfordern. Das Möncheplatzprojekt hatte er sich persönlich auf die Fahnen geschrieben und die Politik hat ihn dabei unterstützt. Dass diese Unterstützung bitter nötig war, liegt auf der Hand. So hat sich jeder ein Bild von der mindestens ungeschickten Informationsarbeit der Rathausspitze machen können, die das Projekt von Anfang bis Ende „begleitet“ hat. Und nun soll ein 12-Millionen-Euro-Projekt plötzlich an Bauzeitenplänen, archäologischen Fragen und Themen der Entmietung gescheitert sein? Hier sollen wohl alle auch weiterhin für dumm verkauft werden. Daran ändern auch die Nebelkerzen nichts, die der Bürgermeister mit Blick auf den Arbeitsort des CDU-Fraktionsvorsitzenden oder den Wohnort von dessen Familie wirft. Aus meiner Sicht ist das lediglich ein eher armseliger Ablenkungsversuch.

Bleiben wir also beim Wesentlichen: die Fakten des Scheiterns kommen auf den Tisch, auch wenn der Bürgermeister den Antrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden unter Hinweis auf einen dazu notwendigen Ratsbeschluss abgelehnt hat – bereits dieses Verhalten Minkners wirkt wie Angstbeißen. Den Schritt nach vorn hat die Mehrheitsgruppe längst angetreten und die Verwaltung beauftragt, die verschiedenen Entwicklungsvarianten des Neustädter Kirchplatzes zu erkunden. Das Thema dürfte dann rasch in den entsprechenden Ausschüssen thematisiert und somit von Beginn an auch öffentlich diskutiert werden. Bleibt zu hoffen, dass der Bürgermeister nicht auch dieses Projekt zur Chefsachse erklärt….


Beste Grüße,
Ihr Dirk Ebrecht