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22.03.2012, 10:17 Uhr
CDU-Fraktion setzt auf Angebotsvielfalt bei Kindergärten
Unterstützung zugesagt / Probleme gemeinsam angehen
Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung betreffen immer mehr auch Kindergärten und Schulen. In diesem Bereich setzt der Schrumpfungsprozess der Bevölkerungszahl am ehesten an. So waren bereits Entscheidungen erforderlich, um die Zahl der Grundschulstandorte an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Auch Kindergärten kämpfen immer wieder mit ausreichenden Kinderzahlen. In den letzten Monaten war auch der Einbecker Waldorfkindergarten davon betroffen. Die CDU-Fraktion setzt sich für eine Angebotsvielfalt ein und will den Fortbestand unterstützen. 
 Engagierte Eltern hatten die Politik auf die aktuelle Anmeldesituation hingewiesen. So bewegte sich der Zahl der Kinder, die den Waldorfkindergarten besuchen, in den letzten Monaten zwischen neun und zwölf. Neben der Informationsarbeit in Richtung Politik und Verwaltung hatten die Waldorf-Eltern daraufhin eine breit angelegte Werbekampagne gestartet, um auf die Besonderheiten und das pädagogische Konzept aufmerksam zu machen, erweiterte Öffnungszeiten zu erreichen und freie Kindergartenplätze zu füllen.
„Wir freuen uns über das große Engagement und die Überzeugung, mit der Eltern für die Kindergärten und Schulen eintreten. Das gilt auch und insbesondere für den Waldorfkindergarten, dessen Belegungszahlen zwischenzeitlich Anlass zur Sorge gaben“, unterstreicht Antje Sölter die Linie der CDU-Fraktion. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der Kindergartenkinder auf 16 Kinder zum Start des neuen Kindergartenjahres eingependelt. Dennoch gelte es die Entwicklung im Auge zu behalten und im Rahmen der Möglichkeiten Unterstützung zu leisten, so die CDU-Fraktion in einer Mitteilung. „Eine Unterschreitung der geforderten Belegungszahlen kann man auch politisch über einen gewissen Zeitraum hinweg tolerieren, allerdings darf man die juristischen und finanziellen Auswirkungen nicht außer Acht lassen“, so Antje Sölter weiter, die klarstellt, dass die CDU-Ratsfraktion „auf eine Angebotsvielfalt setzt und vor allem das Engagement der Eltern und Erzieherinnen würdigen und nach Kräften unterstützen möchte.“ 
So geht der Appell dahin, möglichst frühzeitig auf sich abzeichnende Fehlentwicklungen hinzuweisen, um rechtzeitig und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dies sei beim Einbecker Waldorfkindergarten erfreulicherweise aus eigener Kraft gelungen und sorge mithin dafür, dass auch dieses pädagogische Angebot für die Kinder erhalten bleibe.

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