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27.01.2012, 14:22 Uhr
Wir wollen (junge) Menschen für Einbeck und unsere Region zurück gewinnen
Antrag im Rat / Haltefaktoren heraus arbeiten und stärken
Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Einbeck und der Region wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Auch Groß-Unternehmen klagen darüber, dass sie zwar junge Kräfte rekrutieren können, jedoch Schwierigkeiten hätten, diese langfristig zu binden. Die CDU-Ratsfraktion bringt nun einen Antrag ein, um Strategien zur Zukunftssicherung zu entwickeln. Damit soll der anhaltende Abwanderungstrend in zirkuläre Wanderungen umgewandelt werden, um junge Erwachsene nach Ausbildung oder Studium für Einbeck wieder zurück gewinnen zu können.
 Mit der Initiative „Abwanderung stoppen, Haltefaktoren stärken“  beantragt die CDU im Stadtrat einen Auftrag an die Verwaltung, Möglichkeiten und Maßnahmen zu erarbeiten, die eine differenzierte Beurteilung der Wanderungsbewegungen insbesondere von jungen Menschen ermöglicht. Damit verbunden ist die Aufforderung an die Politik sowie an gesellschaftliche Gruppen, Vereine und Unternehmen sich in diese Überlegungen einzubringen.  „Dabei wollen wir nicht stehen bleiben, alle sind gefordert“, so Heidrun Hoffmann-Taufall, „es geht uns um die Förderungsmöglichkeiten der Rückkehrbereitschaft. Denn Menschen mit einer hohen Bindung an ihre Heimatstadt kehren bei entsprechenden Voraussetzungen gerne wieder zurück.“ Dies sei durch entsprechende Studien längst nachgewiesen.
Auch Unternehmen stellen ihre Alleinstellungsmerkmale heraus, um Arbeitskräfte zu gewinnen. Nach Einschätzung der CDU-Ratsfraktion müssen diese auch für Einbeck und die Region  gezielt herausgearbeitet und kommuniziert werden. Eine lebens- und liebenswerte Stadt und Region reiche nicht aus, um Abwanderung zu stoppen oder die Rückkehrbereitschaft zu stärken. Von den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen, so die CDU in einer Mitteilung, erhofft man sich entsprechende Rückschlüsse, die man gezielt in Maßnahmen und Entscheidungen münden lassen könne.
„Es ist naheliegend, bei dem demografischen Wandel die Herausforderungen des Alterns und die stärkste Altersgruppe mit ihren Problemen in den Fokus zu nehmen. Dabei dürfen wir die zahlenmäßig abnehmende Altersgruppe der jungen Leute nicht aus dem Blick verlieren, ganz im Gegenteil: sie ist unsere Zukunft“, so Heidrun Hoffmann-Taufall.  Die CDU-Initiative soll sich gezielt um die Frage kümmern, inwiefern die Bindungskraft der Stadt in der Zeit des Jugendalters gestärkt werden kann, so dass die Option der Rückkehr nach der Ausbildung wesentlich an  Bedeutung gewinnt.

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